KI-gestützte Bild- und Videoerstellung – so entsteht visueller Content
Künstliche Intelligenz ermöglicht heute weit mehr als nur das Erstellen einzelner Bilder. Richtig eingesetzt lassen sich aus gezielten Bildideen komplette visuelle Abläufe entwickeln – bis hin zu kurzen Videos.
Entscheidend ist dabei nicht das KI-Tool allein, sondern das Zusammenspiel aus Idee, Bildauswahl und präziser Prompt-Formulierung.
In meiner Arbeit nutze ich KI nicht isoliert, sondern bewusst kombiniert.
Schritt 1: Bilder gezielt mit KI erzeugen
Zunächst werden einzelne Bilder erstellt, die jeweils eine klare Funktion haben.
Zum Beispiel:
ein neutrales Smartphone-Mockup als Ausgangspunkt
eine Variante mit grafischen Elementen (z. B. Interface, Symbole, Layouts)
eine reduzierte Version mit ruhigem Hintergrund
Jedes Bild erfüllt dabei einen bestimmten Zweck – etwa Struktur, Atmosphäre oder Fokus. Diese Bilder entstehen durch präzise formulierte Prompts, die Inhalt, Stil, Farbwelt und Bildaufbau klar definieren.
Schritt 2: Die Bildauswahl als Grundlage für Bewegung
Diese einzelnen Bilder dienen anschließend nicht nur als Standbilder, sondern als visuelle Bausteine. Sie bilden die Basis für Bewegung, Übergänge und Dynamik.
Entscheidend ist:
Die Bilder müssen in Stil, Perspektive und Stimmung zusammenpassen – sonst wirkt ein späteres Video unruhig oder zufällig.
Schritt 3: Videoerstellung mit einer zweiten KI
Im nächsten Schritt kann eine andere KI eingesetzt werden – zum Beispiel Gemini – um aus diesen Bildern ein Video zu generieren.
– Hier wurde zum Verständnis eine ganze einfache Umsetzung gewählt –
Es wird nicht „einfach ein Video erstellt“, sondern gezielt beschrieben:
- wie sich das Bild bewegen soll
- welche Übergänge entstehen
- welche Stimmung transportiert werden soll
- welcher Fokus im Vordergrund bleibt
Und genau hier liegt der wichtigste Punkt:
Der Prompt ist der Schlüssel
Die Qualität eines KI-Videos hängt nicht vom Tool ab, sondern vom Prompt.
Ein guter Prompt beschreibt nicht nur das Ergebnis, sondern den Weg dorthin:
- Bildreihenfolge
- Bewegungsrichtung
- Geschwindigkeit
- Stil (ruhig, modern, dynamisch, minimalistisch)
- Zielplattform (Website, Social Media, Reel, Kurzvideo)
Je klarer und verständlicher der Prompt formuliert ist, desto hochwertiger und kontrollierter fällt das Ergebnis aus.
- KI als Werkzeug – nicht als Zufallsgenerator
- KI ersetzt keine Idee. Sie verstärkt sie.
Durch die bewusste Kombination mehrerer KI-Systeme lassen sich eigene, individuelle Inhalte erzeugen, die nicht beliebig wirken, sondern strukturiert, durchdacht und wiedererkennbar sind.
Genau darin liegt der Unterschied zwischen „KI nutzen“ und KI sinnvoll einsetzen.
